DER AFROBRASILIANISCHE VOLKSTANZ

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- ein Bericht zum Workshop - von Vanessa Schatzer 1d

Am 07.März 2003 waren wir, also die Schüler der 1d Klasse, zu einem Vortrag von Ingrid Wild, der Professorin einer Maturaklasse, im Musikraum des Abendgymnasiums, eingeladen.

Frau Wild erzählte über die Entstehung des Samba und auch über ihren Aufenthalt in Brasilien. Erste Zeugnisse über diesen afrobrasilianischen Volkstanz, der auch batuque genannt wird, gibt es von den spanischen und portugiesischen Conquistadores (Eroberern) aus dem 16.Jahrhundert. Am meisten entwickelt war die Musik damals bei den Mayas, den Azteken und Inkas.

Damals wie heute verwendete man als Hauptinstrumente Flöten, Okarinas, Reifen, Rasseln und Trommeln. In der Kolonialperiode wurden erste Musikschulen von europäischen Missionaren eröffnet, die jedoch während des 17. und 18.Jahrhunderts wieder aus dem Land verdrängt wurden und mit denen somit auch die europäischen Elemente schwanden und die Musik wieder ihren ursprünglichen Aufschwung erlebte.
Auch in der späteren Kolonialzeit brachten afrikanische Sklaven ein wichtiges musikalisches Element in den Volkstanz mit ein!

In den 20-iger und 30-iger Jahren wurde diese Musik international populär; heute ist sie zum Beispiel in Zeiten wie dem Karneval gar nicht mehr wegzudenken. Ende der 60-iger Jahre kamen noch Rhythmen und Melodien aus dem Jazz dazu.

Auch wir haben gemeinsam musiziert und mit Hilfe von Frau Wild war es uns auch einigermaßen möglich im Takt zu bleiben. Meiner Meinung nach wird das Musikmachen sehr oft und viel zu schnell unterschätzt. Besonders dann, wenn es sich um Musik handelt, die nur in Gemeinschaft gespielt Sinn macht, so wie es beim Samba ist.
Der Samba und Rhythmen die vom Off Beat geprägt sind, ist meiner Meinung nach Musik die Freude bereitet.

Vanessa Schatzer, 1d